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Firefox ist über den Zenit

Samstag, der 30. Januar 2010 13:13 MEZ posted by Tiemsche

Schnell, übersichtlich, wenig Hauptspeicher verbrauchend, stabil

Waren die oben genannten Attribute nicht einmal das, was Firefox ausmachte? War es denn nicht so, dass man die Mozilla Suite für zu aufgebläht und instabil hielt und deswegen einen neuen Browser neu programmierte? So oder so ähnlich war es. Jedenfalls trifft heute keines der Attribute mehr auf Firefox zu. Spätestens seit Version 3.0 ist Firefox über den Zenit. Firefox 2.0 war die letzte wirklich taugliche Version. Firefox ist instabil geworden, frisst Hauptspeicher, bekommt ständig neue Features, die ein schlanker Browser nicht braucht und ist schon längst nicht mehr übersichtlich. Mit jedem Release wird der Firefox langsamer und instabiler. Von den ganzen Seiten, die danach nicht mehr funktionieren, weil der JavaScript Engine angeblich verbessert wurde, will ich hier gar nicht reden. Haben die Entwickler von Extensions früher vorzeitig aktuelle Versionen heraus gebracht, scheint das jetzt keiner mehr zu tun. Nach jedem Upgrade von Firefox läuft erst mal die Hälfte aller Extensions nicht mehr und oft dauert es einige Monate bis der Extensionentwickler sich bemüht hat, eine neue Version heraus zu bringen. Gab es früher haufenweise ansehnlicher Themes, gibt es heute nur noch Dreck.

Seitdem ich nun Windows7  in der 64bit-Version nutze, ist Firefox für mich gänzlich gestorben, weil es keine Version gibt, die auf einem 64bit-System lauffähig ist. Das haben die Entwickler verpennt. Ich nutze stattdessen nun lieber Chrome oder Opera, weil sie schnell, übersichtlich, wenig Hauptspeicher verbrauchend und stabil sind, so wie Firefox vor langer Zeit.

Windows7 hat noch immer einen Bluescreen

Mittwoch, der 27. Januar 2010 00:08 MEZ posted by Tiemsche

“Je mehr sich ändert, desto mehr bleibt gleich”, dachte ich mir als ich vorgestern einen Bluescreen auf Windows7 bekam. Und dieser Bluescreen war nicht ohne Konsequenzen, denn danach ging nix mehr. Weder Windows noch Ubuntu wollten booten. Die Partitionstabelle war wohl defekt. Ich habe es mit einigen Diagnose-CD’s versucht, aber Windows7 verwendet wohl eine neuartiges NTFS-System, jedenfalls konnten alle Diagnose-Tools zwar feststellen, dass einige fehlerhafte Sektoren auf der Festplatte sind, die Fehler aber nicht beheben. Also was blieb mir anderes übrig, wie Windows7 neu zu installieren. Meinem Toshiba-Notebook lag keine Original-Windows-CD bei, mit der es wahrscheinlich möglich gewesen wäre, den Fehler zu beheben. Die Recovery-Discs, die man sich selbst brennen muss, ersetzen das komplette System, d.h. sie löschen alle Daten. Darum habe ich den PC noch einmal mit einer Ubuntu-Live-CD gebootet, um alle meine Daten auf einer externen Festplatte zu kopieren. So etwas ist dank der Linux-Live-CD’s zum Glück einfach geworden.
Und da stehe ich nun wieder mit einem frisch installierten Windows auf meinem Notebok, das gerade mal ein Monat alt ist und muss alles wieder neu einrichten. So ein Scheiß – ist nicht das richtige Wort, aber das erste, das mir dazu einfällt.

Für Vorschläge zu guten Diagnose-CDs bin ich offen. Ich habe keine Luste jedes Mal das System neu installieren zu müssen.

Warner Bros. bietet Datenmüll zum Download

Samstag, der 23. Januar 2010 22:18 MEZ posted by Tiemsche

Warner Bros. legt einigen seiner Filme einen Gutschein bei für eine digitale Kopie zum Selbstherunterladen. Was sich wie eine nette Geste anhört, entpuppt sich als Reinfall.

Es gibt zwei Versionen des Films, die man sich herunter laden kann:  Eine größere für den Desktop, die so um 1 GB groß ist, und eine kleinere um die 450 MB für portable Geräte. Beide sind mit DRM (Digital Rights Management) geschützt. Die Desktopversion kann also nur unter einem Windows-Betriebssystem abgespielt werden, weil Windows Media Player, der einzige Abspielsoftware ist, die DRM unterstützt. Wer Linux oder  MacOS einsetzt, der hat gelitten.
Genauso verhält es sich mit den portablen Playern. Wenn mich nicht alles täuscht ist der meistverbreitetste portable Player der iPod und der kann mit DRM geschützte Dateien nicht abspielen. Die meisten Leute werden also nicht in den Genuss kommen die portable Version zu nutzen.
Mit meinem Windows-Mobile-Gerät hätte sie theoretisch nutzen können. Nur habe ich den Fehler begangen, sie auf meinem Notebook zu öffnen, bevor  ich sie auf mein mobiles Gerät geschoben habe. Damit läuft die Lizenz nur auf diesem Notebook. Einmal geöffnet, lässt sich die Datei nur noch auf dem Gerät abspielen, auf dem sie zuerst geöffnet wurde. Brennen kann man das ganze natürlich auch nicht. Was soll ich mit so einer Beigabe, die ich nicht mal unter meinen eigenen Geräten austauschen kann? Solche Dateien sind einfach nur Müll.

Und dann wundern die Filmgesellschaften sich, dass die Leute die Filme immer noch illegal herunter laden und übers Netz verbreiten. Dabei ist die Antwort doch wohl einleuchtend: Niemand möchte für Datenmüll bezahlen!

DRM-Schutz bringt einfach gar nichts. Ich werde jetzt Tunebite anschmeißen und damit den DRM-Schutz umgehen.

[Update 29-01-2009]

Tatsächlich ist es so, dass ich die Datei nun, nachdem ich mein Betriebssystem neu installieren musste, nicht mehr abspielen kann. Beim nächsten Mal werde ich mir gar nicht mehr die Mühe machen und diese sinnlose Digital Copy überhaupt herunterzuladen.

BSI warnt vor Internet Explorer

Freitag, der 15. Januar 2010 21:50 MEZ posted by Tiemsche

Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik warnt davor den Internet Explorer zu benutzen und rät bis zum Vorliegen eines Patches von Microsoft einen alternativen Browser zu verwenden! Das war sogar eben der Tagesschau einen Beitrag wert. In der Tagesschau wurde Mozilla Firefox als Alternative erwähnt. Wenn dadurch mehr Leute auf Opera umsteigen, habe ich nichts dagegen. Ich habe nachwievor die radikale Meinung, dass der Internet Explorer vollkommen eleminiert werden muss!

Ich möchte noch mal erwähnen, dass es auch noch weitere Alternativen gibt: mein Favorit Opera oder der sehr leicht zu bedienende und vor allem für Interneteinsteiger geeignete Chrome.

Google wirbt für Abofallen

Dienstag, der 12. Januar 2010 20:55 MEZ posted by Tiemsche

Abofallen breiten sich aus wie die Pest. Egal nach welcher OpenSource-Software man bei Google sucht, der erste Link ist garantiert ein gesponserte Link, der auf eine Abofalle führt. Abofallen, das sind Seiten, die Software, die eigentlich kostenlos ist, gegen einen Entgelt anbieten. Bevor man sich dort die Software herunterladen kann, muss man seine Adresse angeben und hat damit ein rechtsgültiges Abo abgeschlossen. Der Hinweis, das man ein kostenpflichtiges Abo abschließt, ist natürlich gut versteckt. Die Machenschaften dieser Anbieter sind halblegal. Ich frage mich allerdings warum Google nicht eingehender prüft, wer dort Anzeigen schaltet. Es kann nicht in Googles Interesse sein, seine Anwender zu den Seiten von Abzockern zu leiten, die halbillegale Machenschaften machen.

Wer gratis Software sucht, der sucht diese künftig bei Sourceforge und nicht bei Google, so besteht nicht die Gefahr versehendlich in eine Abofalle zu tappen.

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