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Archiv für Februar 2009

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30 Euro für einen Link

Neulich habe ich darüber geschrieben, wie viel mein Blog wert ist. Wie viel er jedoch tatsächlich wert ist, realisiert man erst, wenn man E-Mails wie solche bekommt:

Hallo Timo,

während meiner Internetrecherche nach guten Webseiten bin ich u.a. auch auf deine Seite gestoßen. Dein Webauftritt macht wirklich einen sympathischen Eindruck.
Gut gefallen hat mir der userfreundliche Aufbau deiner Seite und das ansprechende Design. Du schreibst interessante Blog-Beiträge.

Aufgefallen ist mir, dass du deinen Besuchern externe Seiten empfiehlst. Auch wir würden uns freuen unsere Seite dort wieder zu finden.
Wir von der [zensiert]-Gruppe bieten unseren Kunden mit dem Portal [zensiert].de die Gelegenheit allgemeine sowie gezielte Informationen rund um das Thema Wirtschaft, Geld und Finanzen einzuholen. Von unserem übersichtlichen Finanzlexikon profitieren sicher auch deine Besucher, es soll helfen sich im Finanzdschungel zurecht zu finden. Außerdem besteht durch unseren einzigartigen Krankenkassenvergleich auf Basis der neuen Gesundheitsreform für deine User und alle Interessierten die Möglichkeit die optimale Versicherung zu finden.

Aus diesem Grund möchten wir dir vorschlagen einen Link zu setzen, der zu unserer Website http://www.[zensiert].de/[zensiert].html führt.
Ein passender Linktext dabei wäre z.B. ?Gesetzliche Krankenkassen – vergleichen und sparen?.

Im Gegenzug möchte ich dir gern eine kleine Aufwandsentschädigung von 30 Euro zukommen lassen.

Was hälst du davon?
Schau dir unseren Service doch einfach mal an.

Ich bin gespannt auf deine Rückmeldung.

Mit besten Grüßen aus Berlin,

E. S. [Name gekürzt]
Portal-Managerin [zensiert].de
e.[zensiert]@[zensiert].de

[zensiert] GmbH & Co. KG
[zensiert] Strasse 27
10997 Berlin

Selbstverständlich habe ich das Angebot nicht angenommen. Ich möchte meine Leser nicht bescheißen, indem ich ihnen Empfehlungen biete, die mich selbst nicht interessieren. Es wäre nicht ehrlich gegenüber meinen Lesern gewesen, so zu tun, als würde ich diese Seite empfehlen. Letztlich könnte ich auch nicht gewissenhaft behaupten, dass die Seite wirklich seriös ist.

Ich bin zwar käuflich aber unbezahlbar. 30 Euro waren es mir jedenfalls nicht wert, meinen Ruf infrage zu stellen. Eine Suche bei Google nach der URL aus der Mail, die ich zensiert habe, weil ich ja  ansonsten doch noch unbezahlt Werbung gemacht hätte, zeigt, dass einige Blogger wohl auf dieses Angeobt eingegangen sind. Falsche Schlangen ist nicht die richtige Wortwahl, aber die erste, die mir dazu einfällt.

Für euch heißt das also, dass alle Links, die ich empfehle auch tatsächlich Empfehlungen von mir sind und das keine Bezahlung dahinter steckt.

One Response to 30 Euro für einen Link
1 Pingback von ..:: Tiemsche’s Blog ::.. » Blogarchiv » So werde ich gefunden I
am 22. Februar 2009 um 13:38

[...] habe ich über den bezahlten Link gebloggt, war auch schon die erste Suche nach diesem Namen [...]

Google liebt meinen Opa, die Spammer nicht!

Einträge wie “Ich bin durch Zufall auf diese Homepage gekommen und finde sie ganz toll, besuchen Sie doch mal meine” gab es haufenweise im Gästebuch meines Großvaters auf seiner persönlichen Homepage. Was als netter privater Eintrag getarnt war, verfolgte böse Absichten: Hinter jedem Link der Gäste auf die eigene Homepage verbarg sich ein Link auf eine Spamseite. Besonders häufig, man erarnt es schon, Sexseiten.

Aufgrund dieser ernomen Menge Spam habe ich das Gästebuch vorläufig abgeschaltet. Als ich heute die Logs durchsah, stellte ich fest, dass die Seite sehr häufig mit den Suchphrasen “gästebuch persönliche homepage” gefunden wurde. Damit ist sie bei Google Deutschland auf Platz 3 gelistet. Das ist für Spammer natürlich ein gefundenes Fressen.

Wenn ich mit der Implementierung meiner Schutzmaßnahmen fertig bin, werde ich das Gästebuch weiterhin von der Google-Suche aussperren.

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Alles gute zum Geburtstag, Abraham und Charles!

Heute ist der 200. Geburtstag zweier wichtiger historischer Persönlichkeiten:  Charles Darwin und Abraham Lincoln. Beide wurden am 12. Februar 1809 geboren.Aber die Medien scheinen letzten zu vergessen. Während es viele Nachrichtenmeldungen über Charles Darwin und seine Evolutionstheorie gibt, findet man kaum welche über Abraham Lincoln. Das ist der Grund für diesen Beitrag: Ich möchte daran erinnern, dass es auch der Geburtstag Abraham Lincolns ist. Abraham Lincoln hat in den USA die Sklaverei abgeschafft.Damit hat er den Prozess in Gang gesetzt, der es einem schwarzen Mann – ja, ich rede von Barrack Obama – fast 200 Jahre nach seinem Tod ermöglichte, Präsident der USA zu werden. Ohne Lincoln wäre die die Sklaverei wahrscheinlich erst Jahre später abgeschafft worden und der Prozess noch immer im Gang. Denkt einmal kurz über die historische Bedeutung Lincolns nach, nicht nur für die USA sondern für die ganze Welt.

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Mein Laptop geht in Reperatur

Für die nächsten zwei Wochen werden Blogbeiträge daher rar sein. Ich habe hier zwar einen alten Ersatzlaptop, auf dem noch Windows98 läuft, aber der Internetzugang läuft nur sehr dürftig. Zu Zeiten von Windows98 gab es eben noch keine High-Speed-Zugänge wie wir sie heute haben. Damals waren noch Einwahlverbindungen, die im Mintutentakt abrechneten an der Tagesordnung. Dafür ist Windows98 eben auch optimiert.

Mein Laptop war im Oktober schon einmal in Reperatur. Damals war das Netzteil nach nicht einmal einem Jahr defekt. Seitdem er aus der Reperatur, bei welcher das Gehäuse ausgetauscht wurde, kam, rastet die Tastatur nicht mehr korrekt in ihrer Fassung ein. Sie springt immer raus und dann kann man nicht richtig damit tippen, weil sie ständig wippt. Anfangs ließ sie sich immer noch festdrücken, doch mittlerweile funktioniert das gar nicht mehr, also muss der Laptop erneut in die Reperatur.

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hotei.info hat mal eine schicke Platzhalterseite bekommen

Ich besitze die Domain hotei.info nun schon fast vier Jahre. Aber es waren nie wirklich Inhalte dort hinterlegt. Die meiste Zeit leitete sie entweder auf hotei.com weiter oder war durch ein Passwort geschüzt, weil ich dort meine lange geplante Webseite über Hotei dort entwickelte. Doch irgendwie ist die Entwicklung nie wirklich in Schwung gekommen. Ich habe mir da wohl etwas zu viel vorgenommen. Besonders die Tatsache, dass es schwer ist überhaupt erst an brauchbaren Informationen von Hotei heran zu kommen, war nicht gerade motivierend. Da Hotei in der westlichen Welt so gut wie unbekannt ist, ledgilich ein Lied “Battle Without Honor und Humanity” hat es dank Quentin Tarantino, der es in seinem Film Kill Bill verwendete, zu einigem Ruhm gebracht, gibt es fast nur Informationen auf Japanisch. Und japanisch kann ich nun mal nicht.
Was in Zukunft mit der Domain passiert, steht in den Sternen. Der Anfang eines großangelegeten Hotei-Projektes ist das jedenfalls nicht. Zum Löschen ist sie aber auch zu kostbar, denke ich. Bevor irgendein Domain Grabber sie sich grabscht und Werbeanzeigen darauf schaltet, behalte ich sie lieber.

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