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Archiv für April 2009

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Religion steht für Hass und Intoleranz

Religion gehört zu jenen Dingen auf der Welt, die abgeschafft und vergessen werden müssen. Jede Religion behauptet von sich immer wieder ihre Religion sei eine Religion der Nächstenliebe und Toleranz. Nun mag das angesichts einiger fehlgeleiter islamischer Terroristen besonders für den Islam als unglaubwürdig erscheinen, aber auch das Christentum schafft es immer wieder, vom Gegenteil zu überzeugen.

Das jüngste Beispiel ist Daniel Mack, der sich in einem Twitter-Beitrag kritisch über die Kirche geäußert hat. Wie Spiegel ONLINE berichtet soll er “keine Werbestunden mehr für eine völlig verrückte katholische Kirche” in einem Tweet geschrieben, um die Initiative Pro Ethik zu unterstützen. Nun wird er Ausländer, der die heimische Religion, beleidigt beschimpft. Sonst zeigen die Deutschen wenig Patriotismus, aber wenn ein etwas dunkelhäutiger Mensch etwas Negatives über die christliche Religion schreibt, dann wird es hochstilisiert und das Christentum wird auf einmal zu etwas Heimisches. Da fehlen mir einfach die Worte.

Aber solche Gedanken werden ja auch schon bei den Kindern eingepflanzt, wenn sie in unterschiedlichen Religionsunterricht, der nach Konfessionen und Religionen getrennt ist. So entstehen drei Gruppen: die Evangelen, die Katholiken und die Anderen. Die Anderen, das sind all jene, die eben nicht christlich sind. Da die Mehrheit der Deutschen aber Christen sind, ist der Ethikunterricht für die Anderen meist besetzt mit Kindern mit Migrationshintergrund. Viele Atheisten schicken ihre Kinder vor diesem Hintergrund daher auch lieber in den Religionsunterricht. Durch die Teilung entstehen Nischen, welche die Integration von Ausländern erschweren. Sie werden dadurch, dass sie Ethikunterricht und nicht zu einem der beiden christlichen Religionsunterrichte gehen, als anders abgestempelt und schließlich auch als Ausländer stigmatisiert. (Dass es bereits islamischen Religionsunterricht in einen Bundesländern versuchsweise gibt, weiß ich natürlich, soll hier aber mal außen vor gelassen werden, weil es eben nur versuchsweise ist.)

Daher finde ich, Berlins Ansatz einen gemeinsamen Ethikunterricht für alle Kinder zu haben, gut. Dass der Volksentscheid Religionsunterricht wieder bindend einzuführen gescheitert ist, begrüße ich. Andere Bundesländer sollten sich daran ein Beispiel nehmen. Religion sollte Menschen nicht trennen sondern verbinden. Die Religionen dieser Welt verbindet viel mehr, als dass sie trennt. Das sollten Kinder im Ethikunterricht lernen. Sie sollten lernen, dass alle Menschen gleich sind, auch wenn sie eine andere Religion haben. So kommt auch niemand mehr anschließend auf die dumme Idee, die heimische Religion sei diskreditiert worden oder er müsse nach Afghanistan reisen, um auf eine Islamschule zu gehen.

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Opera wird 15 Jahre alt.

Opera ist sicherlich der beste vorkonfigurierte Browser, den man bekommen kann. Nichtsdestotrotz ist es der am meisten unterschätzte Browser, der in Statistiken immer Dritter oder Vierter hinter  Microsofts  Internet Explorer gentanntes Verbrechen und Mozilla Firefox. Ich frage mich, warum Opera nicht mehr Anwender erreichen kann.  Jedenfalls ist es mein persönlicher Favorit und ich benutze in für das alltägliche Surfen und Bloggen.

Ich erinnere mich an mein erstes Zusammentreffen mit Opera. Das muss 1999 gewesen sein, als Internet Explorer gerade drauf und dran die “Weltherrschaft” zu erringen und alle anderen Browser verdrängte. Nun ist Internet Explorer dort, wo Opera verdient hätte zu sein. Ich war sehr unzufrieden mit den damaligen Browser, weil sie alle lahm erschienen. Opera war schnell, was aber hauptsächlich daher kam, dass er die meisten aktuellen HTML-Standards nicht unterstützte. Aber Opera wurde besser und hat schon bald alle anderen Browser überholt, was die Unterstützung  der HTML-Standars anging.

Zu seinem 15jährigen Jubiläum hat Opera seiner Startseite einen neuen Look verpasst. Opera lässt sie wie eine Seite aus dem Jahre 1999 erscheinen. Meine Güte, haben Webseiten damals beschissen ausgesehen.

Wenn ihr unzufrieden mit eurem Browser seit, versucht Opera!

Zu eurer Info: Dieser Beitrag wurde mit Opera veröffentlicht!

Link: http://www.opera.com

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Internetzsensur: Kinderpornosperren sind der falsche Ansatz

Wenn ein Politiker Christ, dumm und unbelehrbar ist, dann ist er Mitglied der CDU. Das beste Beispiel dafür ist Ursula van der Leyen, die wohl völlig falsch informiert ist. Ihr Vorschlag für Kinderpornosperren ist einfach nur dumm und sie lässt sich keines besseren belehren. Es steht außer Frage, dass Kinderpornografie pervers, krank und verwerflich ist. Doch selbst das BKA sagt, dass es kaum noch eine aktive Kinderpornoszene im Internet gibt. Die Vertriebswege laufen längst wieder über andere Kanäle wie Telefon und Post.

Das Gesetz war mir weitestgehend egal bis zu dem Zeitpunkt, an dem Ursula dann auf die Idee kam, dass die Provider protokollieren sollen, wer eine der Sperrseiten aufgerufen hat und diese Protokolle dem BKA zur Verfügung stellen soll. Auf diese Weise kann jeder Bürger in Verdacht geraten. Man muss künftig also jeden Link eingehend prüfen bevor man ihn klickt. Wie viele Menschen gibt es da draußen, die jede Spammail lesen und die darin befindlichen Links öffnen? Da wird noch eine neue Spamwelle auf uns zu rollen.

Desweiteren können mit der Sperre über eine IP-Adresse auch legale Inhalte gesperrt werden. Auf einem Server liegen in der Regel mehrere Webseiten mit derselben IP-Adresse, d.h. Webseiten werden im Dutzenderpack gesperrt. Diese Sperre lässt sich leicht umgehen, bei youtube gibt es Dutzende Anleitungen dazu wie das geht. Die kürzeste davon dauert gerade einmal 27 Sekunden.
Wer aber versucht eine solche Sperre zu umgehen, der macht sich strafbar? Und wie ist das, wenn ich die Sperre umgehe, um auf vermeintlich legale Inhalte zu zugreifen. Mache ich mich dann auch strafbar?

Wenn das BKA die IP-Adresse  der kinderponografischen Inhalte kennt, dann lässt sich auch der Provider ermitteln. Wäre es nicht viel rechtsstaatlicher das Problem dort an der Wurzel zu packen, die Inhalte vom Server nehmen zu lassen und die Täter zu verklagen? Diejenigen, die Kinderpornografie übers Internet verbreiten, kommen also ungescholten davon. Wenn ihre Seite gesperrt ist, laden Sie die Kinderpornografie eben schlichtweg woanders hoch und informieren ihre “Kunden” über die neue Adresse. Wenn sie unbescholten davon kommen, wird das Problem der Kinderpornografie nicht eingedämmt.

A propos Rechtsstaatsstaatlichkeit: Welches Kontrollverfahren wird es geben, dass die Listen kontrolliert. Wenn Verbraucherschützerverbände oder Gerichte keinen Einblick in die Sperrlisten erhalten, dann können doch auch legale Inhalte kommentarlos zensiert werden. Ein Anruf Ursulas würde genügen und alle negativen Meinungen über sie kämen auf die Sperrliste und keiner könnte es krontrollieren. Wer nicht konform ist, wird gesperrt und andere dafür belangt.

Ich gehöre zu jenen, die der Überzeugung sind, dass es hier gar nicht in erste Linie darum geht, Kinderporonografie im Internet zu sperren, sondern Akzeptanz für Zensur geschaffen werden soll. Man nimmt sich dazu einen Bereich, den jeder geistig gesunde Bürger für verwerflich und inakzeptabel hält, um ihn daran einzugewöhnen, dass es Zensur im Internet gibt. Später kommen dann Neonazi-, Filestreaming- und alle Seiten, die nicht konform sind hinzu.

Dann sind wird die Bundesrepublik China.

2 Responses to Internetzsensur: Kinderpornosperren sind der falsche Ansatz
1 Kommentar von Kelly Brown
am 12. Juni 2009 um 19:10

Great post! I’ll subscribe right now wth my feedreader software!

2 Kommentar von JaneRadriges
am 13. Juni 2009 um 21:35

Hi, gr8 post thanks for posting. Information is useful!

Tweets mit Outlook lesen und schreiben

Seit kurzem habe ich damit angefangen Microblogbeiträge auf Twitter zu lesen, aber ich fand es nervig mich täglich dort einzuloggen, um zu sehen, ob jemand getwittert hat. Ich habe nach einer Lösung gesucht, die mich darüber benachrichtigt, wenn jemand getwittert hat, oder sogar noch besser, neue Tweets direkt auf meinen Computer herunter lädt.

Die Lösung, die ich fand, heißt OutTwit. Es lädt die neusten Tweets in einen vorgegebenen Ordner herunter und lässt einen Tweets über eine Toolbar in Outlook schreiben. Genug gesagt. Probiert es aus, wenn ihr Twitter und Outlook benutzt.

Folgt mit auf Twitter.

Link: http://www.techhit.com/OutTwit/

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Lasst John gehen!

Ich frage mich derzeit, warum dem deutschen Staat so viel daran liegt, John Demjanjuk zu verurteilen. Will man Israel beweisen, dass man auch immer noch judenfreundlich ist und keineswegs auf der Seite der Palästinenser steht, indem man schnell noch mal einen NS-Verbrecher verurteilt? Und da die “großen Fische” mittlerweile alle verstorben sind, nimmt man sich eben einen Hiwi. Man hat schlimmere Verbrecher laufen lassen oder gar nicht erst verurteilt.

Der Mann ist 89 und schwer krank, vielleicht nicht so krank wie er vorzugeben scheint, aber zumindestens zu krank um in ein normales Gefängnis zu kommen. Er wird in einem Pflegeheim untergebracht werden müssen. In seinem hohen Alter ist es noch nicht einmal sicher, dass er den Prozess überhaupt überleben wird. Wieso nimmt der Staat also die Kosten für den Prozess und die Unterbringung auf sich, wenn man sich nicht mal sicher sein kann, dass er überhaupt überlebt? Das geht alles wieder auf Kosten des Steuerzahlers.

Was ich einfach nicht verstehe, ist, warum er nicht schon früher vom deutschen Staat verurteilt wurde? Er ist ja nicht erst seit gestern bekannt. In den 80ern wurde er bereits in Israel zum Tode verurteilt, dann aber wieder frei gelassen. Da hätte Deutschland ja schon zugreifen können.

Meiner Meinung nacht sollte man ihn laufen lassen, weil der Staat mit dem Prozess nur Geld zum Fenster hinaus wirft. In Zeiten der Wirtschaftskrise kann er das besser anlegen. Es führt einfach nirgendwo hin, ihn zu verurteilen.

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