Bis vor wenigen Tagen ging ich davon aus, dass Microsoft die Entwicklung seiner ehemals nicht gerade im positiv aufgefallenen Entwicklungsumgebung Frontpage eingestellt habe. Dann habe ich dann darüber gelesen, dass Microsoft seine Office-Komponente SharePoint Designer, die dem Namen nach wenig darüber verrät, was sie eigentlich macht, in der aktuellen Version und in allen zukünftigen Versionen kostenlos anbieten wird. Erst die Erklärung, dass es sich dabei um den Frontpage-Nachfolger handle, brachte mir die Erleuchtung.
Da ich selbst immer noch nach einem guten kostenlosen WYSIWYG-Editor bin, war ich natürlich sofort neugierig und habe mir das Programm herunter geladen. Wer nun Vorurteile dem Programm gegenüber hat, weil er Frontpage, das nicht gerade berühmt dafür war sauberen Code zu produzieren und gute Ergebnisse zu liefern, aus vergangen Tagen kennt, dem sei gesagt, dass SharePoint Designer ziemlich wenig mit dem Vorgänger gemeinsam hat. Negativ fällt nach wie vor auf, dass man alle Schriftarten, die auf dem Rechner installiert sind, auswählen kann. Eine Stolperfalle für Anfänger wegen der schon Frontpage kritisiert wurde.
Im Vergleich zu anderen kostenlosen WYSIWYG-Editoren ist SharePoint Designer jedoch eine gute Alternative. Das Programm erzeugt sauberen Code, stellt eine Verknüpfung zu Stylesheets her, die wichtigsten Tags sind schnell erreichbar, es ist intuitiv, übersichtlich und stellt Webseiten, sofern ich das nach ersten Tests beurteilen kann, in der WYSIWYG-Ansicht sauber dar, sodass man sich sicher sein kann, dass das, was man sieht, auch das ist was man bekommt.
Download: SharePoint Designer 2007
One Response to Websites erstellen mit SharePoint Designer
am 4. Juni 2009 um 22:36
Hi, good post. I have been wondering about this issue,so thanks for posting.