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Archiv für Juni 2009

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Wilde Schafsjagd von Haruki Murakami

Eigentlich gehört es nicht zu dem Konzpet meines Blogs, dass ich Buchkritiken schreibe. Hauptsächlich deshalb, weil ich ein lausiger Kritiker bin und selbst keine Kritiken lese. Aber ich habe entschieden für das Buch, welches ich gerade lese, eine Ausnahme zu machen. Es wurde mir von zwei Freunden zu meinem Geburtstag geschenkt. Ich habe am Tag nach meiner Geburtstagsfeier damit angefangen, es zu lesen. Das Schaf auf dem Cover grinste mich an und sagte mir, ich solle das Buch lesen. Es hatte etwas Exotisches, ein Buch eines japanischen Autors in den Händen zu halten, etwas Unwiderstehliches und neugierig Machendes. Und ich liebe das Buch. Es ist das wahrscheinlich beste Buch, das ich seit Jahren gelesen habe. Und wenn ich sage seit Jahren, dann meine ich das. Während der vergangen zwei Jahre habe ich kaum ein Buch ausgelesen. (Das einzige Buch, an das ich mich erinnern kann, ausgelesen zu haben, war der “Der seltsame Fall des Dr. Jekyl und Mr. Hyde” von Robert Louis Stevenson). Wenn ich über 100 Seiten eines Buches gekommen bin, dann hatte ich schon viel gelesen. Sogar Bücher der beiden Autoren, die ich als meine Lieblingsautoren bezeichnen würde, nämlich Chuck Palahniuk and Charles Dickens, habe ich nicht zu Ende gelesen. Vielleicht sollte ich diese Annahme noch mal überdenken, weil mich Wilde Schafsjagd von Haruki Murakami wirklich fesselt und ich schon zur Hälfte durch bin. Dieses Buch ist wirklich faszinierend. Ich mag Autoren die viele kleine Erzählungen innerhalb der Erzählung haben. Und wie ich schon zuvor sagte: Ich bin ein lausiger Kritiker. Darum belasse ich diesen Beitrag hierbei und möchte mich nochmals bei meinen Freunden für dieses tolle Buch bedanken. Die richtigen Leute fühlen sich schon angesprochen, also brauche ich keine Namen zu nennen.

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Über bilinguales Bloggen

Ich kann mich zurück erinnern, wann ich damit angefangen habe, zweisprachig zu bloggen, aber ich denke, dass ich nun schon andertalb Jahre sind und ich habe noch nie ein Fazit darüber geschrieben.

Zweisprachig zu bloggen, macht weniger Spaß als einsprachig zu bloggen, weil man jeden Beitrag zweimal schreiben muss. Einmal auf Englisch und einmal auf Deutsch. Manchmal kann das nervig sein, besonders dann, wenn ich den deutschen Beitrag zuerst geschrieben habe. Für gewöhnlich schreibe ich den englischen Beitrag zuerst, weil es für mich einfacher ist mein Englisch ins Deutsche zu übersetzen als umgekehrt. Aber manchmal mache ich den Fehler zuerst den deutschen Beitrag zu schreiben. Weil Deutsch meine Muttersprache ist, sind meine sprachlichen Fähigkeiten des Ausdrucks sehr viel fortgeschrittener. So passiert es häufig, dass mein deutscher Beitrag so kompliziert (im literarischen Sinn wird), dass ich außer Stande bin, ihn ins Englische zu übertragen. Aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, die englische Version zuerst zu schreiben und schreibe kaum noch die deutsche zuerst. Wenn ich über einen neuen Blogbeitrag nachdenke, denke ich sogar auf Englisch.

Aber warum habe ich noch nicht aufgegeben, wenn es weniger Spaß ist? Diese Frage könnte mit Ja oder Nein beantwortet werden, aber so simpel ist es nicht. Eigentlich habe ich viele Male darüber nachgedacht aufzuhören und in einer Sprache weiterzumachen. Aber das Dilemma diesen Gedanken ist: Welche Sprache soll ich wählen? In einem internationalen Medium wie dem Internet, wäre Englisch die erste Wahl, weil ich damit mehr Leute erreiche, möge man denken. Aber wenn ich aufhöre auf Deutch zu bloggen, verlöre ich meinen größten Fan.

Meine Beiträge sind nicht immer gleich auf Deutsch und Englisch. Es war Edgar Allan Poe, der sagte, dass eine Übersetzung niemals wortwörtlich sein sollte. Sie sollte so übersetzt werden, dass sie für den Leser des Übersetzung dasselbe Lesevergnügen darstellt wie für den muttersprachlichen Leser des Originals. Dieser Linie folge ich, daher kann es zu leichten Abweichungen zwischen der englischen und der deutschen Version kommen.

Ein weiteres Problem mit WordPress ist, dass WordPress eigentlich nicht für zweisprachige Webseiten gedacht ist. Es gibt diverse Plugins für Zweiprachigkeit. Ich habe die meisten davon gestest und entschieden, dass qtranslate die beste ist. Dennoch bringt das einige Unanehmlichkeiten mit sich. Ich kann keine Desktopsoftware zum Bloggen wie z.B. Live Writer verwenden. Viele Plugins, die ich die gerne hinzugefügt hätte, waren nur in einer Sprache verfügbar, entweder weil der Einstellungen das Sprachplugin nicht unterstützten oder weil der der Programmier hartkodierten Text verwendet hat.

Wenn ich nur in einer Sprache bloggen würde, dann würde ich häufiger bloggen, weil ich weniger Zeit durchs Übersetzen verlieren würde. Wenn ich einen Beitrag fertig habe, bin ich manchmal zu faul, ihn noch zu übersetzen, und verschiebe das auf den nächsten Tag. Manchmal ist es frustrierend, wenn der Kopf voller Idee für neue Beiträge ist, aber man immer noch Beiträge übersetzen muss.

Ich schreibe weiterhin auf Englisch, weil es heutzutage wichtig ist, dass man gutes Englisch spricht. Es ist eine gute Übung für meine Englischfähigkeiten und wahrscheinlich der wichtigste Vorteil des zweisprachigen Bloggens. Mit jedem Beitrag lerne ich neue Wörter und Möglichkeiten, mich auszudrücken. Natürlich brauch ich dafür ein wenig Hilfe: My eine beiden besten Freund sind LEO, das beste Online-Wörterbuch, und phrasen.com, die kompletteste Sammlung von Phrasen.

Bis dato denke ich nicht darüber nach eine Sprache zu streichen, aber ich könnte in naher Zukunft passieren.

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Meine Suche nach der perfekten Twitter-Desktopanwedung

Ursprünglich war es in meinem Sinn einen Blogbeitrag über die beste Twitter-Desktopanwendung zu schreiben, aber bis jetzt bin ich mir noch nicht sicher, welches die beste Anwendung ist. Es gibt Dutzende von Twittern-Anwendungen für den Desktop. Und wenn ich Desktop sage, meine ich auch einfach nur Desktop, weil die beisten Twitter-Anwendungen in dem betriebssystemübergreifenden Adobe Air programmiert sind. Man kann sie auf Windows, MAC und sogar Linux verwenden.

Aber es ist schwierig von den : Twhirl, Seesmic Desktop, Tweetdeck, DestoryTwitter, Spaz, Statuzer um nur ein paar zu nennen. Ich habe alle der zuvor genannten benutzt und gestestet und alle haben ihre Vor- und Nachteile. Jedes Mal, wenn ich dachte, endlich die perfekte Anwendung gefunden zu haben, musste ich feststellen, dass ich eine Funktion einer Anwendung vermisse, die ich vorher verwendet habe.

Vielleich liest das jemand, der meine Suche beenden kann und mir die perfekte Twitter-Anwendung nennen kann.

  • Unterstützung mehrerer Konten
  • Twitpic-Unterstützung für Bild und Text [Obwohl die meisten Anwendungen das Hochladen und Erzeugen eines Links zu Twitpic oder ähnlichen Diensten unterstützen, unterstützt nur Spaz das Hinzufügen von Text bei Twitpic selbst. Warum haben Desktopanwendungen diese Funktion nicht, aber die meisten Mobile-Anwendungen haben sehr wohl?]
  • Gruppen [für mein zweites Twitterkonto @hessischbabbler brauche ich Gruppen und es muss möglich sein, Leute mit einem Klick hinzuzufügen. Ich möchte keine Namen tippen.]
  • Vorschau zu Bilder von Twitpic oder ähnlichen Diensten innerhalb der Anwendung
  • Ältere Tweets anschauen [die meisten Anwendungen zeigen nur die neusten ungelesenen Tweets, aber DestoryTwitter kann auch auf vorige Tweets umschalten.]
  • Webcamunterstützung
  • Die Möglichkeit, eigene Tweets auch wieder zu löschen.
  • Neue Tweets sollten in einem kleinen Hinweisfenster, das auch den Tweetinhalt anzeigt, mit der Funktion diese für bestimmte Leute abzuschalten, angezeigt werden.
  • Man sollte sich “followers” und “friends” innerhalb der Anwendung ansehen können.
  • Es sollten alle Informationen angezeigt werden, die auch das Web anzeigt [ist wohl nicht selbstverständlich, denn DestroyTwitter zeigt nicht die Anwendung an, von der aus der Tweet gemacht wurde.]

Wenn ich die perfekte Anwendung gefunden habe, schreibe ich einen weiteren Beitrag. Soweit ist Statuzer, glaube ich, mein Favorit, auch wenn ihm einige der zuvor genannten Funktionen fehlen.

One Response to Meine Suche nach der perfekten Twitter-Desktopanwedung
1 Kommentar von Josh
am 20. Juni 2009 um 01:54

Ok, when can we read a continue?
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Das Märchen der Kinderpornografie

Die FDP hat der Bundesregierung einen Fragenkatalog zur Sperrung der Webseiten mit kinderpornografischem Inhalt geschickt. Als gerade die Antworten gelesen habe, bin ich aus allen Wolken gefallen. Sämtliche Fragen wurde damit beantwortet, dass der Bundesregierung keine ausreichenden Daten vorliegen. Aber trotzdem soll mal rigoros gesperrt werden.

Man kann es nicht anders sagen: Frau von der Leyen erzählt Märchen, um ihre Ideen durchzusetzen. Für die ganzen Zahlen, die sie immer im Internet nennt, gibt es überhaupt keine belegbaren Fakten, wie durch den Fragenkatalog ans Licht gekommen ist.

Einige Politiker der Bundesregierunsparteien kommen aber allmählich zur Vernunft, so etwa der Berliner Abgeordnete Björn Boening (Twitter), der im SPD-Bundesparteitag einen Antrag auf Ablehnun gestellt hat. Und bis zur Partei-Basis ist der Widerstand wohl auch auch schon durchgedrungen.

Es sieht also gut aus, dass die sinnlosen Sperren nicht kommen werden.

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Es wäre besser Feiertage frei wählen zu können

Zwar will ich mich nicht beschweren einen freien Tag zu haben, aber noch schöner wäre es natürlich, wenn ich diesen Tag frei wählen könnte. Als überzeugter Atheist, der Gottesglauben für lächerlich und die von den Evangelien überlieferte Jesus-Geschichte für erfundene Märchen hält, sehe ich es nicht ein Fronleichnam zu feiern. Was geht mich das an? Ich weiß noch nicht mal, welches fragwürdige christliche Wunder heute gefeiert wird. Was geht es die Tausenden von Moslems und sonstigen Nichtchristen an, die in unserem Land leben, die an den christlichen Feiertagen frei haben, sich an ihren eigenen religiösen Feiertagen aber einen Tag Urlaub nehmen bzw. Schule schwänzen müssen, um sie zu begehen. Ist das nicht ein Verstoß gegen die im Grundgesetz zugesicherte Religionsfreiheit? Die Frage ist etwas krass formuliert und ich bin mir sicher, dass mir jeder Jurist eine gute Begründung vorbringen könnte, warum man sie gewissenhaft mit Nein beantworten kann.

Dennoch, für mich ist dieser Tag nicht wichtig und ich hätte lieber an einem Tag frei, an dem besseres Wetter ist. Daher bin ich für die Einführung des schwedischen Models. In Schweden hat man zehn frei bewegliche Urlaubstage. Diese Urlaubstage sind für religiöse Feiertage geschützt, d.h. wenn man sie beantragt, muss der Arbeitgeber sie gewähren und darf sie nicht ablehnen. Auf diese Weise kann sich jeder an den religiösen Feiertagen frei nehmen, die für seine Religion wichtig sind. Da diese Urlaubstage wie gesagt für religiöse Feste sind, darf man von ihnen nicht mehr als zwei auf einmal hintereinander beantragen. Und in diesem Punkt wird mir auch kein Jurist widersprechen können: Dieses Modell würde zumindest für Nichtchristen eine noch höhere Religionsfreiheit bieten.

Ausnahmen kann man freilich an Ostern und Weihnachten machen. Das Osterfest hat einen nichtchristlichen Ursprung. Die christlichen Eigenschafte wurden ihm erst später angedichtet und an Weihnachten überwiegen sowieso die heidnischen Bräuche. Bei der ganzen Kommerzialisierung fällt es schwer zu glauben, dass christliche Werte wie Nächstenliebe gefeiert werden.

One Response to Es wäre besser Feiertage frei wählen zu können
1 Kommentar von GarykPatton
am 16. Juni 2009 um 04:16

Hello. I think the article is really interesting. I am even interested in reading more. How soon will you update your blog?

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