Archiv für Juni 2009

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Meine Meinung über Bing

Du fragst dich, was Bing ist? Bing ist eine revolutionäre neue Suchmaschine von Microsoft. Habe ich gerade revolutionär geschrieben? Ja, habe ich. Nun, sie ist nicht wirklich revolutionär,  denn offen gesagt denke ich, dass Microsoft lediglich versucht hat, Google zu klonen, und ich muss zugeben, dass es ihnen gelungen ist. Aber wenn ich durch meine Statistiken schaue, ist Bing immer noch weit hinter Google. Ich muss sagen, dass ich Bing mag und ihm eine Chance geben möchte, deshalb wollte ich nett sein und habe das Wort “revolutionär” benutzt. Es hat eure Aufmerksamtkeit erregt, nicht wahr?

Also was gibt es Neues in Bing? Die Suchergebnisse sind viel besser wie in in live.com, find eich. Ich habe niemals live.com benutzt, weil ich nie das fand, wonach ich gesucht habe. Mit Bing ist das jedoch anders. Die Suchergebnisse sind besser und meine Webseiten sind ähnlich gut wie in Google gelistet.
Außerdem haben sie den Aufbau an Google angepasst und viele googlesche Funktionen hinzugefügt wie etwa Maps inklusive der Satellitenanischt. Allerdings ist die Qualität der Aufnahmen schlechter als in Google. Eine schmucke Alternative, die Google nicht hat, ist die Vogelperspektive, die eine Perspektive irgendwo zwischen Satellit und Google Street View ist.

Gibt es etwas, das besser ist als in Google? Offen gesagt ja. Ich finde, dass die Bildsuche sehr viel leichter zu handhaben ist. Es ist logisch aufgebaut, verständlicher und anwenderfreundlich.

Soll ich nun Bing anstelle von Google benutzen? Die Entscheidung überlasse ich dir, aber du solltest Bing einmal eine Chance geben. Es ist eine gute Alternative zu Google. Wenn du bei Google nicht findest, was du suchst, versuch doch mal Bing.

Was gibt es sonst noch zu sagen? Die einzige Sache, die an Bing wirklich dumm ist, ist sein Name! Findet ihr nicht auch? Ich meine, könnt ihr euch vorstellen, “Bing das mal” sowie man “Google das mal” sagt? Vielleicht wird bingen einmal ein Verb so wie Googlen, wer weiß das schon, aber ehrlich gesagt glaube ich das nicht. Microsoft hätte in dem Punkt ein wenig kreativer sein können und ein Wort finden können, dass besser klingt, wenn man daraus ein Verb macht.

Langer Rede kurzer Sinn:  Probiert Bing aus! ;-)

P.S.: Warum zum Teufel heißt Maps in beiden deutschen Versionen Maps anstatt “Karten”?

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Sie müssen uns Ihre PIN-Nummer zu ihrer Packstation geben

Normalerweise sind mir Phishing-E-Mails keinen Beitrag wert, da sie mittlerweile so häufig sind, dass jeder, der im Internet unterwegs ist mindestens schon einmal eine E-Mail bekommen hat, in der er dazu aufgefordert wurde, seine Kontodaten samt TAN-Nummern einzugeben. (Mittlerweile ist das ja nicht mehr so einfach, weil die Banken auf die Masche reagiert haben und man sich jetzt nicht mehr eine TAN selbst aussuchen kann, sondern nur noch die vom System geforderte.)

Doch genau da setzt die Phishing-E-Mail an, die ich vor kurzem bekommen habe. Bankdaten zu erphishen, funktioniert nicht mehr, weil das Online-Banking zu sicher geworden ist. Die neuste perfide Idee der Phisher ist also das Ausspionieren der Zugangsdaten zu meiner Packstation. Doch dabei haben sie ziemlich idiotisch angestellt, weshalb es mir einen Blogbeitrag wert ist.

Noch einmal kurz zur Erklärung, was die Packstation ist. Die Packstation ist grob gesagt ein Postfach, an das man sich Pakete zustellen lassen kann. Mit einer kreditkartengleichen Karte und einem PIN-Code kann man sich dann dort einloggen und seine Pakete abholen.

Und genau diesen PIN-Code sollte ich jetzt auf einer Seite eingeben. Es gab zwei Varianten der E-Mails. Eine mit der Domain http://www.dhl.paketundpunkt.net/ und eine weitere unter http://www.post24.be. Bei letzterer habe ich den Provider darauf hingewiesen, dass unter dieser Domain illegale Inhalte zum Phishing gehostet wurden. (Ja, lest ihr das, ihr Arschlöcher? Ich habe dafür gesorgt, dass eure billige kleine Phishing-Seite offline geht.)
Beide Domains leiten mittlerweile nicht mehr auf die Phishingseite weiter, sie ist aber unter http://stephenjamesbuild.com/vti/ noch immer zu erreichen.

Allerdings haben Sie in meinem Fall einen entscheidenden Fehler gemacht. Sie haben mir die E-Mail dreimal geschickt. Einmal an meine aktuelle E-Mail-Adresse und zweimal an veraltete E-Mail-Adressen, die ich nicht mehr nutze und die DHL nicht kennen kann. Zum anderen waren sie so blöde als Absender eine Freenet-Adresse zu nehmen, statt einer E-Mail-Adresse, die auch nur im entferntesten offiziell aussieht. Und dann kam noch diese billige Weiterleitung hinzu, die erkennen ließ, dass unterhalb der beiden Domains eine ganze andere Seite läuft.

Die Domain paketundpunkt.net ist zudem nicht auf eine Ltd registriert, wie man das von professionellen Phishern erwarten würde, sondern auf eine Privatadresse. Ich habe an die E-Mail-Adresse des Domaininhabers als auch an den Absender eine E-Mail-Adresse geschrieben, in der ich mitgeteilt habe, dass ich nicht auf die E-Mail herein gefallen bin. Vom Absender kam eine E-Mail zurück. Offensichtlich, so behauptet er, wurde sein Freenet-Konto gehackt. Nach einiger Korrespondenz glaube ich ihm das. Dem armen Kerl wurde schon von anderen mit Anzeige gedroht, weshalb er seinerseits selbst Anzeige gegen die Phisher erstattet hat. Seiner Aussage nach war die Polizei an dem Fall aber desinteressiert. Von vorne herein sagten sie, dass man meistens nicht machen könne, weil die Täter im Ausland sitzen. Die Aussage lässt also schon mal auf eine Nullbockeinstellung seitens der Polizei schließen, aber ich hoffe, dass die Täter trotzdem ermitteln und hoffe desweiteren, dass die Domaininhaberin der Domain paketundpunkt.net tatsächlich in die Sache verstrickt ist und so die Täter ermittelt werden können. Dummheit muss einfach bestraft werden.

Bleibt zum Schluss aber noch die Frage: Was wollen die überhaupt mit meinen Zugangsdaten zur Packstation? Außer mich ein bisschen ärgern, indem sie sich im Internet anmelden und meinen Pincode und Adressdaten ändern, können sie nichts machen, denn es fehlt ihnen ja noch die Karte. Es sei denn natürlich der Packstationkartenterminal wurde bereits geknackt und sie brauchen jetzt bloß noch Daten mit denen sie gefälschte Karten füttern können. Aber selbst dann, ist das Risiko und den Aufwand wert, um ein paar Pakete abzugreifen? Der große Wurf, der ihnen das große Geld bringt, wird nicht dabei sein. Alles in allem, sind es wohl Amateure.

2 Responses to Sie müssen uns Ihre PIN-Nummer zu ihrer Packstation geben
1 Kommentar von Herbert
am 31. Juli 2009 um 08:36

Servus!
Karte ist nicht erforderlich, man kann sich am Automaten auch nur mit der Kundennummer (und PIN natürlich) anmelden. Ist eigentlich ganz praktisch, dann muss man die Karte nicht immer mitschleppen.
Viele Grüße
Herbert

2 Kommentar von MMS
am 30. Dezember 2010 um 07:43

Hallo,
ich glaube die Betrüger wollen nicht meine Pakete abfangen, sondern unter falschem Namen Pakte
empfangen. Anscheinend ist jemand an meinen Postnummer und Pin gekommen, wie auch immer (habe
den Pin zu keiner Zeit in den PC eingetippt). Jetzt lassen die Betrüger Pakete auf Rechnung, Bankeinzug
mit fremden Kontodaten oder auch PayPal (gehackt) Überweisung zukommen lassen. Ich habe das
bereits beim ersten Fall gemerkt (die Packstation war ganz wo anders, und gleich mehrere Pakete) und DHL
hat sofort meine Pakete gesperrt. Ich habe Anzeige erstattet.
Gruß,
MMS

Mein Besuch auf Malta 2009

Es scheint so als gebe es auf Malta nichts mehr, was ich noch nicht gesehen habe. Zumindestens habe ich jede sehenswerte Sehenswürdigkeit gesehen. Am letzten Tag war es bereits schwierig, Dinge zu finden, die ich noch machen kann. Ich hätte mich an den Pool legen und ausspannen können, aber ich nicht, was ich vorzugsweise in einem fremden Land mache. Ich erwäge ernsthaft meinen eigenen Reiseführer über Malta zu schreiben.
Und hier nun, was ich gemacht habe.

Samstag, 30. Mai 2009
Ich habe den Tag damit begonnen durch Sliema zu laufen, um eine Vorstellung davon zu bekommen wo mein Hotel ist, um die nächste Bushaltestelle und den kürzesten Weg ins Stadtzentrum zu finden. Später bin ich nach Valletta gefahren, die Republic Street zum Fort St. Elmo hinunter gelaufen, um das National War Museum zu besichtigen, das wahrscheinlich eines der sehenswertesten Museen Maltas ist. Es gab dort einige seltene Artefakte, die ich noch nie gesehen habe.

Nach dem Museum bin ich an Vallettas östlicher Küste entlang gegangen, habe mich kurz in den Upper Barracca Gardens hingesetzt und mich an einem kalten Getränk im Café Deux Baronnes auf der genau entgegengesetzten Seite bei der Saluting Battery. Das Café war nett, hatte kostenloses WLAN und einen wundervollen Blick auf die “Three Cities”.
Ich bin noch ein wenig durch die Geschäfte auf der Republic Street und Merchand Street gebummelt, bevor ich abends nach Sliema gefahren bin und in einem Restaurant, das von sich behauptete traditionelle maltesische Küche zu haben, gegessen habe. Die Küche erschien aber ziemlich englisch zu sein.

Sonntag, 31. Mai 2009
Ich habe den Tag damit begonnen die Għar Dalam Höhlen zu besuchen, die mich ein wenig enttäuscht haben, weil man nur ein paar Meter weit hinein gehen kann. Das Höhlemuseum war auch nur sehr klein. Alles in allem war ich nach einer halben Stunde fertig ohne einen Plan B im petto für den Tag, weil ich viel mehr Zeit für die Höhlen eingeplant hatte.
Nachdem ich den Reiseführer befragt hatte, war die einzige alternative Idee, die mir eingefallen ist, nach Mdina (Emdiena gesprochen), Maltas frühere Hauptstadt, zu fahren. Es ist es aber wert gewesen, nach Mdina zu fahren. Ich liebe Mdina mit seinen schmalen Gassen. Einige der Museen, die letztes Jahr im Januar geschlossen waren, waren nun geöffnet. Zuerst habe ich die Mdina Experience besucht, die ein etwa halbstüdinger Film über die Geschichte Mdinas ist. Interessant zu erfahren war der Umstand, dass der Normannenkönig Roger I. Malta im Jahre 1090 nach 42 Jahren vom arabischen Joch befreite und das Christentum wieder einführte. Um zu symbolisieren, dass Malta nun offiziell zum normannischen Reich gehört, hat er von seinem weiß-roten Banner abgetrenntes Stück hinterlassen. So ist die Nationalflagge Maltas entstanden.
Die anderen beiden Museen, die ich besucht habe, waren das Kathedralmuseum und das unheimliche Mdina Dungeon. Danach bin ich noch ein wenig durch die Nachbarstadt Rabat gelaufen bevor ich nach St. Julians gefahren bin, wo ich im Hard Rock Café gegessen habe.

Montag, 1. Juni 2009
Pfingsten war wohl kein Feiertag auf Malta, denn alle Geschäfte und Museen waren geöffnet.
Ich bin zur Blauen Grotte gefahren, aber wegen des windigen Wetters sind die Boote nicht ausgefahren, aber trotzdem war die Brandung ein atemberaubendes sehenswertes Spektakel.
Von der Blauen Grotte aus bin ich zu den nahe gelegenen Tempeln
Ħagar Qim (pronounced Hhagar Imm) and Mnajdra gefahren. Die ersteren waren jedoch aufgrund von Restaurierungsarbeiten geschlossen. Die Tempel waren klasse. Sie sind älter als die Pyramiden in Ägypten und keiner weiß so recht, wozu sie gebaut wurden, aber sie wurden nach der Sonne ausgerichtet. An bestimmten Tagen schien die Sonne genau in den Eingang das Mnajdra-Tempels hinein, daher war es vermutlich ein Sonnenanbeterkult.
Von den Tempeln aus bin ich zurück nach Valletta gefahren, wo ich das Casa Piccola Roca besichtigt habe. Es muss hervorgehoben werden, dass es kein Museum ist sondern ein Palazzo in Privatbesitz, von dem einige Zimmer öffentlich zugänglich sind. Daher ist es mit Ausnahme des letzten Zimmers auch nicht erlaubt, zu fotografieren, was aber durchaus verständlich ist, denn es stehen überall private Bilder in den Zimmern.
Nun war der Tag fast rum. Für den Abend bin ich zurück nach St. Julians gefahren, um zu abendzuessen und ins Kino zu gehen. Ich habe mir Crank2 angesehen. Ein wirklich großartiger Film, noch verrückter als der erste Teil. Ich erwarte freudig den dritten Teil.

Dienstag, 2. Juni 2009
Für diesen Tag hatte ich Eintrittskarten für das Ħal Saflieni Hypogäum reserviert. Die Eintrittskarten im Voraus zu reservieren, hat sich als eine weise Entscheidung heraus gestellt, denn ein Schild am Eingang sagte, dass die Eintrittskarten bis zum 25. Juni ausverkauft waren. Das Hypogäum ist sozusagen ein Untergrundtempel, in dem Maltas mysteriöse Tempelbauer ihre Toten bestatteten. Es befindet sich in der Innenstadt von Paola unterhalb eines gewöhnlichen Hauses. Von außen kann man nicht erahnen, welche Schätze darunter liegen. Das Hypogäum wurde zufällig im Jahre 1902 entdeckt, als Bauarbeiter, die Zisternen für einen neuen Siedlungsbau gruben, durch das Dach stießen. Sie versuchten den Tempel zunächst zu verstecken, aber schlussendlich wurde der Tempel entdeckt. Schade war, dass es streng verboten war, Fotos zu machen, sodass die einzigen Fotos, die ich habe, die in meinem Kopf sind.
Vom Hypogäum aus bin ich zu den Tempeln von Tarxien (Tarschien gesprochen) gelaufen, die im Vergleich zu den Mnajdra-Tempeln eher unspektakulär waren. Wenn man beabsichtigt alle maltesischen Tempel zu besuchen, sollte man die Tempel von Tarxien definitiv vor den Tempel von Ħagar Qim und Mnajdra besuchen.
Zum zweiten mal war ich mit meinem Tagesprogramm vor Mittag fertig, ohne einen Plan B zu haben. Nachdem ich den Reiseführer befragt hatte, fuhr ich mit dem Bus nach Naxxar (Naschar gesprochen), um den Palazzo Parisio zu besichtigen, was ich eigentlich nicht vor hatte, dass sich jedoch als überraschend interessant heraus gestellt hat. Aber es hat noch immer nicht geholfen, den Tag auszufüllen. Also bin ich mit dem Bus nochmal nach Mosta gefahren, wo ich den berühmten Dom besichtigt habe. Der Dom ist berühmt wegen des Wunders von Mosta. Als deutsche Flugzeuge Malta im zweiten Weltkrieg bombardierten, hat eine Bombe die Kuppel während eines Gottesdienstes durchbrochen, ist aber nicht explodiert. Die Bombe kann man noch heute besichtigen.
Nun war der Tag fast rum. Ich bin über Buġibba, wo ich letztes Jahr residiert habe, nach St. Julians gefahren, um zu abendzuessen und wieder ins Kino zu gehen. Ich habe mir Star Trek zum zweiten Mal angeschaut und denke noch immer, dass der Film überbewertet ist.

Mittwoch, 3. Juni 2009
An diesem Tag war ich bereits schwierig, Sachen zu finden, die ich noch machen könnte. Wie ich schon zuvor sagte bin ich nicht der Typ, der sich faul an den Pool oder Strand legt und gar nichts tut. Ich hatte bereits alles gemacht, was ich mir vorgenommen hatte mit Ausnahme der Bootsfahrt in der Blauen Grotte, aber das Wetter war wieder sehr windig, weshalb ich mein Glück nicht heraus geforder habe. Ohne weiteren Plan bin ich so nach Valletta gefahren und froh zu sehen, dass es dort einen Markt am Busterminal gab. So bin ich also ein wenig über den Markt gebummelt. Anschließend bin ich durch Floriana gelaufen, das die Stadt genau vor den Stadttoren Vallettas ist. Es ist eine schöne ruhige kleine Stadt mit vielen Gärten. An der Valletta Waterfront in Floriana habe ich mich hingesetzt und zu Mittag gegessen in der Hard Rock Bar. Die Waterfront ist ein neu anlegtes Viertel am Hafen der Kreuzfahrtschiffe und Fähren nach Sizilien mit Geschäften und Restaurants. Von der Waterfront aus hätte man einen schönen Blick auf die Three Cities und Fort St. Angelo, wenn er nicht wie in meinem Fall durch ein riesiges britisches Militärschiff blockiert gewesen wäre.
Nach dem Mittagessen fuhr ich mit dem Bus nach Vittoriosa, wo ich das Maritim-Museum, das sich in der ehemaligen Marinebäckerei der Mittelmeerflotte des Vereinigten Königreiches befindet. Das Museum kann von der Valletta Waterfront aus gesehen werden, sodass ich nun genau auf der entgegengesetzten Seite der Bucht war. Nach dem Museumsbesuch bin ich noch ein wenig durch die engen und gemütlichen Straßen Vittoriosas gelaufen bevor ich nach Valletta zurück gefahren bin, um ins Kino zu gehen. Ich habe mir Terminator Salvation angesehen. Meiner Meinung nach bis jetzt beste Terminator-Film und der erste, der mir wirklich gefiel.
Bei meiner Rückkehr nach Sliema bin ich auf eine große Veranstaltung am Pjazza Sant’ Anna gestoßen. Ich konnte nicht herausfinden, was der Anlass für die Veranstaltung war, aber vermute, dass es sich um eine Parteiveranstaltung zur anstehenden Europawahl handelte. Aber um ehrlich zu sein, war es mir egal, ich habe mich an den gratis Getränken (Wein und Softdrinks) und Tapas erfreut.

Donnerstag, 4. Juni 2009
Das Wetter war genau richtig, um es noch einmal bei der Blauen Grotte zu versuchen. Zum Glück fuhren die Boote. Die Blaue Grotte war wirklich atemberaubend. Das Wasser war so wunderschön blau. Die Blaue Grotte sollte man sich bei einem Besuch auf Malta keineswegs entgehen lassen. Die ruhige See stand in krassem Kontrast zu Montag. Nachdem ich das Meer in beiden Zuständen gesehen habe, würde ich nicht sagen, dass es Zeitverschwendung gewesen ist, die Grotte bei windigem Wetter zu besuchen.
Nachdem ich nun endlich die Blaue Grotte gesehen habe, bin ich noch mal zurück nach Vittoriosia gefahren, um noch ein letztes Museum zu besuchen, das aber leider geschlosse hatte. Also bin ich durch die anderen beiden der Drei Städte gelaufen: Cospicua und Senglea. Am Eingang der Städte sind Schilder dessen, was man drinnen sehen kann und auch eine Empfehlung für eine Route, die man einschlagen kann, um alle Höhepunkte zu sehen, aber man muss sich die Route gut einprägen, denn innerhalb der beiden Städte sind keine weiteren Hinweise zu den sogenannten Attraktion. Im Gegensatz zu Vittoriosa sind Cospicua und Senglea nicht auf Touristen eingestellt. Cospicua ist mit Sicherheit keinen Besuch wert, da es hauptsächlich eine Wohnsiedlung ist. Senglea hat ein wenig mehr Charme.
Von dort aus bin ich ein letztes Mal nach St. Julians gefahren, um zu abendzuessen und ins Kino zu gehen. Ich habe mir Slumdog Millionaire angeschaut. Es war ein guter Film, aber ich denke nicht, dass er den Oscar als bester Film verdient hat.

Freitag, 5. Juni 2009
Mein Abreisetag. Ich bin nur noch ein letztes Mal durch Sliema gelaufen, um die Zeit totzuschlagen bis der Flughafentransfer kam. Eigentlich war es ein verlorener Tag.

3 Responses to Mein Besuch auf Malta 2009
1 Kommentar von Manuel
am 9. Juni 2009 um 11:03

Hi Timo,

alles Gute nachträglich zu deinem Geburtstag. Ich weiss, ich bin spät dran.
Deine Malta-Reise hört sich gut an.

Gruß,
Manuel

2 Kommentar von Simon Farrugia
am 18. September 2009 um 16:22

I’m from malta and i also think its not worth going to ghar Dalam but you’ve also missed many other places that you could have visited in malta.
What about GOZO you didn’t mention it. It’s a really beautifull island to visit with many other atractions such as:

the azur window: ( http://www.aguide2malta.com/UserFiles/Image/Fi nestra-Azzura-Gozo-web.jpg )

rabat citadel:
( http://www.fotothing.com/photos/69c/69c41498ce4a13728c09e374a855a833_975.jpg )

Xlendi:
( http://ehoogma.files.wordpress.com/2009/08/sp5-xlendi1.jpg )

Marsalforn:
( http://farm4.static.flickr.com/3293/2591292228_13ff89d416_o.jpg )

etc…

And in Malta…

I think you’ve missed one of my favourite places. St John’s Co-Cathedral which is amazingly beautiful where you can see the famose caravaggio’s paintings:

( http://www.soreda.com.mt/SOREDA4.jpg )

( http://maltatourguidesite.com/images/31-258_st_john_s_light.jpg )

3 Kommentar von tiemsche
am 20. September 2009 um 17:01

Hello Simon,

thank you for your comment.

I have already been on Malta before and came back a second time because there are so many things to see on this beautiful island but even two weeks are not enough to see everything. I am definitely planning to come back for Gozo!

And yes, it is a shame I haven’t been to St. John’s but I am really not into churches. If it was up to me I would not have gone to Mosta but my accompanee wanted to see the dome.

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