Schnell, übersichtlich, wenig Hauptspeicher verbrauchend, stabil
Waren die oben genannten Attribute nicht einmal das, was Firefox ausmachte? War es denn nicht so, dass man die Mozilla Suite für zu aufgebläht und instabil hielt und deswegen einen neuen Browser neu programmierte? So oder so ähnlich war es. Jedenfalls trifft heute keines der Attribute mehr auf Firefox zu. Spätestens seit Version 3.0 ist Firefox über den Zenit. Firefox 2.0 war die letzte wirklich taugliche Version. Firefox ist instabil geworden, frisst Hauptspeicher, bekommt ständig neue Features, die ein schlanker Browser nicht braucht und ist schon längst nicht mehr übersichtlich. Mit jedem Release wird der Firefox langsamer und instabiler. Von den ganzen Seiten, die danach nicht mehr funktionieren, weil der JavaScript Engine angeblich verbessert wurde, will ich hier gar nicht reden. Haben die Entwickler von Extensions früher vorzeitig aktuelle Versionen heraus gebracht, scheint das jetzt keiner mehr zu tun. Nach jedem Upgrade von Firefox läuft erst mal die Hälfte aller Extensions nicht mehr und oft dauert es einige Monate bis der Extensionentwickler sich bemüht hat, eine neue Version heraus zu bringen. Gab es früher haufenweise ansehnlicher Themes, gibt es heute nur noch Dreck.
Seitdem ich nun Windows7 in der 64bit-Version nutze, ist Firefox für mich gänzlich gestorben, weil es keine Version gibt, die auf einem 64bit-System lauffähig ist. Das haben die Entwickler verpennt. Ich nutze stattdessen nun lieber Chrome oder Opera, weil sie schnell, übersichtlich, wenig Hauptspeicher verbrauchend und stabil sind, so wie Firefox vor langer Zeit.