Ist nicht das oberste Ziel eines Christen, ein Leben lang viele gute Taten zu vollbringen und keine Sünden zu begehen, damit im Tod in den Himmel zu Gott kommt?
Die ganzen Missbrauchsfälle, die in letzter Zeit publik werden, lassen dieses Bild zerbröckeln. Warum missbrauchen Priester Kinder? Ist der Missbrauch von Kinder etwa tatsächlich legitim und wird durch den Gott der Christenheit nicht bestraft? Was für ein Gott ist das dann? Oder versuchen die Priester so viele Sünden wie möglich zu begehen, damit sie in die Hölle kommen, weil es der interessantere Ort ist. Sie vermitteln das Bild, dass es tatsächlich nicht erstrebenswert ist, in den Himmel zu kommen.
Seien wir doch mal ehrlich: Es ist mit Sicherheit interessanter zu Hitlers Geburtstagsparty in der Hölle eingeladen zu werden, wie zu der Mutter Theresas im Himmel. Und die ganzen bösen Mädchen, die es mit jedem treiben, findet man auch alle in der Hölle wieder.
Jedenfalls ist es gut, dass all diese Missbrauchsfälle öffentlich werden und das Vertrauen der Menschen in die Kirche erschüttert wird. Glaube an Gott braucht keine Kirche. Glaube an Gott braucht keine pädophile, schwule, alte Männer, die scheinheilig vorgeben nach Gottes Geboten zu leben.