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Mein erster Beitrag von Android geschrieben

Ich habe mir gerade WordPress für Android auf meinem neuen Smartphone installiert und dies ist mein erster Beitrag damit. Angesichts der Tatsache, dass mein TOSHIBA-Notebook heute zum wiederholten Male kaputt gegangen ist, ist das auch sicher nicht mein letzter Beitrag, der vom Smartphone aus geschrieben wurde. Es ist jetzt das sechste Mal in zwei Jahren, dass ich die Garantie in Anspruch nehmen muss. Lohnt es sich überhaupt noch, ihn noch einmal einzuschicken oder soll ich mir besser gleich einen neuen hole? Immerhin ist er erst im Juni aus der Reperatur zurück gekommen, hat also gerade mal drei Monate gehalten. Das heißt also erst Mal, dass es in nächster Zeit wieder weniger Beiträge geben wird.

Und bis jetzt habe ich einen sehr positiven Eindruck von der App. Ich muss nur noch lernen schneller auf der Android-Bilschirmtastatur zu tippen.

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Der größte Unterschied zwischen einem deutschen und einem österreichischen Supermarkt

Auf meiner heutigen Radtour habe ich beim Edeka in Ainring halt gemacht. Ainring ist eine Gemeinde im Berchtesgardener Land und grenzt unmittelbar an Wals-Siezenheim in Österreich. Getrennt werden die beiden nur durch einen Fluss – der Saalach. Man merkt eigentlich fast gar nicht, dass man den Staat wechselt. Nur zwei unscheinbare verrostete Schilder weisen darauf hin, dass man jetzt einen anderen Staat betritt. Selbst der gesprochene Dialekt klingt für mich als Hessen absolut identisch. Was ist also anders?

Einem Deutschen werden in einem österreichischen Supermakt natürlich erst einmal die in seinen Augen merkwürdigen Begriffe, welche die Österreicher für manche Lebensmittel haben, auffallen. “Was ist ein Karfiol?” könnte eine Frage bei der deutschen Ausgabe von “Wer wird Millionär?” sein. Die richtige Antwort lautet Blumenkohl. Oder welcher Deutsche kann mir sagen, was Ribiseln, Paradeiser, Fisolen, Marillen, Kren, Topfen oder Kukuruz ist?

Aber diese Begiffe sind für mich nicht der größte Unterschied. Der größte Unterschied wurde mir im besagten Edeka bewusst. Es ist etwas, das ich in einem österreichischen Supermarkt mittlerweile nicht mehr wahrnehme, weil es für mich selbst verständlich geworden ist. Nämlich das man vom Personal freundlich gegrüßt wird. Es sagt nicht einfach mal so salopp in den Raum hinein “Grüßgott” sondern sucht auch den Augenkontakt. Anfangs wie ich nach Österreich immigriert bin, fand ich das ein wenig merkwürdig. Ich habe mich immer gefragt: Was wollen die von mir? Verwechseln die mich vielleicht mit jemandem? Aber nein, das ist in Österreich Gang und Gebe.
Wenn man mal länger vor einem Regal steht, kann es einem in Österreich auch passieren, dass man Personal gefragt wird, ob es behilflich sein kann. Das ist mir in einem deutschen Supermarkt noch nie passiert. Da fragt man sich doch manchmal, ob dort überhaupt Leute arbeiten. Deutschland ist eben einfach eine Servicewüste. Wenn man dann doch mal Personal findet, dann ist meistens hochkonzentriert dabei Waren in ein Regal einzuräumen, sodass es überhaupt nicht nach links und rechts gucken kann, um Kunden zu grüßen so wie es die “Kollegen” aus Österreich tun. Es könnte dabei ja die Gefahr bestehen, dass der Kunde am Ende noch eine Information möchte und mach doch noch Service leisten muss. Wenn man dann als Kunde so dreist ist und etwa fragt, wo man etwas Bestimmtes findet, bekommt man eine Antwort wie “zweiter Gang rechts”. Und in Österreich? Da wird man vom Personal zum begehrten Objekt geführt und wenn man will sogar noch beraten, welche Marke des gesuchten Produktes die beste ist. In einem Österreichen Supermarkt wird eben noch Wert auf Kundenzufriedenheit gelegt.

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Die Status und die Mehrzahl auf–us allgemein

Statusse, Statuse, Staten, Stateen, Staaten, Stati, Statis, Statusis, Statusos,  Statussis, Statüs, Statuten oder Statuen? Welches ist die richtige Merzahlform des Wortes Status? Bei kaum einem anderen Wort gibt es bei der Mehrzahlbildung so viel Kreativität wie beim Status. Die korrekte Form hingegen scheint nur wenigen bekannt. Sie lautet: Status (mit einem langen u gesprochen). Wird also genauso geschrieben wie die Einzahl, nur anders gesprochen. Das dürfte in der Alltagssprache aber kaum jemand richtig machen. Wem das jetzt noch immer noch Spanisch vorkommt, der kann es ja mal im Duden nachschlagen.

Zugegeben einige der Mehrzahlformen aus der einleitenden Frage sind etwas weit hergeholt. Aber Statusse, Stati und Staten sind wohl die drei, die tatsächlich häufig verwendet werden. Warum Statusse so gebräuchlich ist, liegt auf der Hand. Die gebräuchlichsten lateinischen Wörter, die auf –us enden, bilden die Mehrzahl auf –usse: Abakus – Abakusse, Bonus – Bonusse (neben Boni), Bus – Busse, Exodus – Exodusse, Globus – Globusse (neben Globen), Korpus (im Sinne von Körper) – Korpusse, Rebus – Rebusse, Zirkus – Zirkusse u.a..
Stati leuchtet schon weniger ein, denn in der deutschen Sprache gibt es nur eine Ausnahme eines Worts auf –us bei dem sich die lateinische Mehrzahl auf –i erhalten hat: Modus – Modi. Denn Moden sind ja wohl etwas anderes. [Weitere Ausnahmen Wörter die in Latein, die Mehrzahl auf –ora/-era bilden:  Tempus – Tempora, Genus – Genera, Korpus (im Sinne von Sammlung) – Korpora, Opus – Opera.]

 Stati ist wahrscheinlich nur deshalb beliebt, weil es hübsch klingt – so italienisch angehaucht und ist auch tatsächlich die italienische Mehrzahlform von lo stato. Ein interessanter Umstand findet sich bei Google Translate. Wenn man die Status von Deutsch auf Italienisch übersetzen lässt, dann wird fälscherweise die Einzahl lo stato ausgegeben. Gibt man hingegen die falsche Mehrzahlform die Statusse ein, dann wird richtig gli stati ausgegeben.

Die Staten rühren wohl zu der Ähnlichkeit zum Worte Staat, dessen Mehrzahl Staat ist. Tatsächlich kommen beide vom Lateinischen Wort status, wurden nur zu unterschiedlichen Zeiten importiert. Während sich aus dem Wort status schon längst das Wort Staat entwickelt hatte, wurde es später noch einmal aufgenommen in der Bedeutung von Entwicklungsstadium. Es gibt tatsächlich eine Reihe von Wörtern auf –us,  welche die Mehrzahl auf –en bilden. Zum Beispiel alle fremdwortbezeichnenden Wörter wie: Anglizismus – Anglizismen (englisches), Fennismus – Fennismen (finnisches), Gallizismus – Gallizismen (französisches), Latinismus – Latinismen (lateinisches). Wobei diese Wörter wohl eher selten in Gebrauch sind.

Der Status steht mit seiner Mehrzahlform aber auch nicht alleine da. Kasus, Kosinus, Lapsus, Passus, Sexus, Sinus und Usus sind weitere lateinische Fremdwörter im Deutschen, die den Plural mit einem langen u bilden.

Ein Wort auf –us, das in keines der Schemata passt ist Kaktus. Dass die Mehrzahlform von Katkus Kakteen lautet, liegt daran, dass es in der Einzahl auch die Form Kaktee gibt.

Bei meinen Recherchen zu diesem Blogbeitrag, habe ich heraus gefunden, dass die Mehrzahl Statusse im Duden von der 10. bis zur 13. Auflage (1929 bis 1947) neben der Mehrzahlform Status genannt wurde. Angesichts der Tatsache, dass beim Status so häufig eine falsche Mehrzahlform verwendet wird, ist es unverständlich, warum sie nicht wieder in den Duden aufgenommen wird.

Den nächsten, den ich dabei erwische, dass er die Mehrzahl von Status falsch bildet, den verdonnere ich dazu hundert Mal “der Status – die Status” zu schreiben.

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Gockel – (k)ein einfacher Name

Gockel ist ein einfacher Name, sollte man meinen. Mein Nachname ist der eines Tieres und nicht Grzoczkełynski oder sonst etwas, was man auf jeden Fall buchstabieren müsste. Trotzdem haben die Österreicher so ihre Schwierigkeiten damit. Wenn ich gefragt werde, wie mein Name geschrieben wird sage ich immer “Gockel wie der Hahn”. Den Deutschen ist dann klar, dass der Name wie das männliche Gegenstück vom Huhn geschrieben wird – Gockel eben. In Österreich kommt dann trotzdem noch die Frage: “Mit L oder EL am Ende?” Diese Frage finde ich typisch österreichisch, denn in Deutschland hat mich das nie jemand gefragt.

Den Österreichern ist also irgendwie das Wort Gockel nicht so ganz geläufig. Denn nach der Frage, wie es endet, kommt dann meistens doch noch etwas Falsches bei raus: Gokel, Gogel Goggel. (“Nee, der Herr Google bin ich nicht nicht”, hab ich ich mir bei letzterem gedacht). Oder gerade heute hat es einer Goçl (C mit Çedille!) geschrieben. Da hab ich einen Moment überlegt, ob ich sage: “Nein, nein. Güçül mit zwei ü. Ich bin Türke!”

Das sind kleine kulturelle Unterschiede, die das Leben amüsanter machen. Ich muss einfach angewöhnen in Zukunft “mit CK und EL am Ende” zu sagen – andererseits auch nicht, weil sonst hab ich ja nichts mehr zu lachen.

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Ich blogge nun auch auf dem AGENTUR.NET-Blog

Es hat den Anschein, dass ich wenig blogge. Tatsächlich habe ich in letzter Zeit relativ viel gebloggt, wenn auch nicht in diesem Blog. Ich blogge jetzt  in dem AGENTUR.NET-Blog, dem Blog meines aktuellen Arbeitgebers. Zwar sind es dort auch nicht gerade viele Artikel aber immerhin zeigen sie, dass ich in letzter Zeit zumindest wieder ein bisschen in der Blogosphäre aktiv war. Beiträge, die sich mit dem Thema Internet beschäftigen, werde ich in Zukunft eher dort schreiben wie hier.

Da ich in nächster Zeit weiterhin auf dem AGENTUR.NET-Blog aktiv sein werde, habe ich rechts in die Seitenleiste nun ein Feed eingebaut, der die Überschrift und das Veröffentlichungsdatum meines Beiträge dort zeigt. Es würde mich freuen, wenn meine treu ergebenen Leser auch manchmal in meine Beiträge dort lesen.

Link zu meinen Beiträgen: http://blog.agentur.net/author/timo-gockel

 RSS-Feed aller Beiträge: http://blog.agentur.net/author/timo-gockel/feed

 

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