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Mein erster Beitrag von Android geschrieben

Ich habe mir gerade WordPress für Android auf meinem neuen Smartphone installiert und dies ist mein erster Beitrag damit. Angesichts der Tatsache, dass mein TOSHIBA-Notebook heute zum wiederholten Male kaputt gegangen ist, ist das auch sicher nicht mein letzter Beitrag, der vom Smartphone aus geschrieben wurde. Es ist jetzt das sechste Mal in zwei Jahren, dass ich die Garantie in Anspruch nehmen muss. Lohnt es sich überhaupt noch, ihn noch einmal einzuschicken oder soll ich mir besser gleich einen neuen hole? Immerhin ist er erst im Juni aus der Reperatur zurück gekommen, hat also gerade mal drei Monate gehalten. Das heißt also erst Mal, dass es in nächster Zeit wieder weniger Beiträge geben wird.

Und bis jetzt habe ich einen sehr positiven Eindruck von der App. Ich muss nur noch lernen schneller auf der Android-Bilschirmtastatur zu tippen.

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Über bilinguales Bloggen

Ich kann mich zurück erinnern, wann ich damit angefangen habe, zweisprachig zu bloggen, aber ich denke, dass ich nun schon andertalb Jahre sind und ich habe noch nie ein Fazit darüber geschrieben.

Zweisprachig zu bloggen, macht weniger Spaß als einsprachig zu bloggen, weil man jeden Beitrag zweimal schreiben muss. Einmal auf Englisch und einmal auf Deutsch. Manchmal kann das nervig sein, besonders dann, wenn ich den deutschen Beitrag zuerst geschrieben habe. Für gewöhnlich schreibe ich den englischen Beitrag zuerst, weil es für mich einfacher ist mein Englisch ins Deutsche zu übersetzen als umgekehrt. Aber manchmal mache ich den Fehler zuerst den deutschen Beitrag zu schreiben. Weil Deutsch meine Muttersprache ist, sind meine sprachlichen Fähigkeiten des Ausdrucks sehr viel fortgeschrittener. So passiert es häufig, dass mein deutscher Beitrag so kompliziert (im literarischen Sinn wird), dass ich außer Stande bin, ihn ins Englische zu übertragen. Aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, die englische Version zuerst zu schreiben und schreibe kaum noch die deutsche zuerst. Wenn ich über einen neuen Blogbeitrag nachdenke, denke ich sogar auf Englisch.

Aber warum habe ich noch nicht aufgegeben, wenn es weniger Spaß ist? Diese Frage könnte mit Ja oder Nein beantwortet werden, aber so simpel ist es nicht. Eigentlich habe ich viele Male darüber nachgedacht aufzuhören und in einer Sprache weiterzumachen. Aber das Dilemma diesen Gedanken ist: Welche Sprache soll ich wählen? In einem internationalen Medium wie dem Internet, wäre Englisch die erste Wahl, weil ich damit mehr Leute erreiche, möge man denken. Aber wenn ich aufhöre auf Deutch zu bloggen, verlöre ich meinen größten Fan.

Meine Beiträge sind nicht immer gleich auf Deutsch und Englisch. Es war Edgar Allan Poe, der sagte, dass eine Übersetzung niemals wortwörtlich sein sollte. Sie sollte so übersetzt werden, dass sie für den Leser des Übersetzung dasselbe Lesevergnügen darstellt wie für den muttersprachlichen Leser des Originals. Dieser Linie folge ich, daher kann es zu leichten Abweichungen zwischen der englischen und der deutschen Version kommen.

Ein weiteres Problem mit WordPress ist, dass WordPress eigentlich nicht für zweisprachige Webseiten gedacht ist. Es gibt diverse Plugins für Zweiprachigkeit. Ich habe die meisten davon gestest und entschieden, dass qtranslate die beste ist. Dennoch bringt das einige Unanehmlichkeiten mit sich. Ich kann keine Desktopsoftware zum Bloggen wie z.B. Live Writer verwenden. Viele Plugins, die ich die gerne hinzugefügt hätte, waren nur in einer Sprache verfügbar, entweder weil der Einstellungen das Sprachplugin nicht unterstützten oder weil der der Programmier hartkodierten Text verwendet hat.

Wenn ich nur in einer Sprache bloggen würde, dann würde ich häufiger bloggen, weil ich weniger Zeit durchs Übersetzen verlieren würde. Wenn ich einen Beitrag fertig habe, bin ich manchmal zu faul, ihn noch zu übersetzen, und verschiebe das auf den nächsten Tag. Manchmal ist es frustrierend, wenn der Kopf voller Idee für neue Beiträge ist, aber man immer noch Beiträge übersetzen muss.

Ich schreibe weiterhin auf Englisch, weil es heutzutage wichtig ist, dass man gutes Englisch spricht. Es ist eine gute Übung für meine Englischfähigkeiten und wahrscheinlich der wichtigste Vorteil des zweisprachigen Bloggens. Mit jedem Beitrag lerne ich neue Wörter und Möglichkeiten, mich auszudrücken. Natürlich brauch ich dafür ein wenig Hilfe: My eine beiden besten Freund sind LEO, das beste Online-Wörterbuch, und phrasen.com, die kompletteste Sammlung von Phrasen.

Bis dato denke ich nicht darüber nach eine Sprache zu streichen, aber ich könnte in naher Zukunft passieren.

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reCaptcha für tiemsche.de

Die Registrierungsfunktion ist in meinem Blog aktiviert. Bis jetzt haben sie nur Spammer genutzt. Nun, sie haben zwar keine Kommentare hinterlassen aber wenn man nach den seltsamen Nicknamen und E-Mail-Adressen (sie enden alle in @mail.ru) geht, ist es offensichtlich, dass es sich um Spammer handelt. Ich denke, dass sie mehr darauf aus sind, ganze Beiträge zu schreiben. Diese Bastarde denken wahrscheinlich, dass ich so dumm bin, meinen Blog so einzustellen, dass jeder Beiträge veröffentlichen darf. Wahrscheinlich gibt es da draußen mehr dumme Menschen, die ihren Blog so einstellen, dass jeder veröffentlichen darf und sich darüber wundern, wo der gesamte Spam herkommt, als man denkt. Aber alle Blogs, die so einen Spambeitrag profitabel machen würden, werden von Leuten betrieben, die wissen, was sie tun. Die wenigen, in denen sie veröffentlichen können, liest niemand.

Alles, was diese Bots, die sich registrieren also tun, ist das einzige, was sie jemals tun können: Zeit und Geld anderer Leute zu verschwenden. Die einfache Lösung, die Spamregistrierungen los zu werden, wäre natürlich diese Funktion schlicht zu deaktivieren. Aber ich habe sie nicht deaktiviert für die wenigen Leser, die sich wirlich als Leser registrieren möchten. Ja, ich weiß, dass es in meinem Blog nicht wirklich notwendig ist, aber in manchen Blogs ist es das. Und vielleicht implementiere ich später noch Funktionen, die eine Registrierung sinnvoller machen.

Erst neulich hatte ich das gleiche Problem in meinem Chuck-Palahniuk-Forum. Neue Benutzer registrieren sich täglich, obwohl das Registrierungsformular des Forums über ein Captcha verfügte. Also suchte ich nach alternativen Lösungen zum Spamschutz und bin dabei über reCaptcha gestolpert. Diese Captcha-Methode scheint bis jetzt noch ziemlich sicher zu sein. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Spammer auch diese umgehen können. Aber die Flut der Registrierungen hat aufgehört – fürs Erste.

Da es also für mein Forum so gut funktionierte, habe ich es auch für die Registrierung in meinem Blog eingebaut. Die Registrierungen haben seitdem aufgehört. :-)

Links:

reCaptcha-Plugin für WordPress

reCaptcha.net

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