Spoiler-Warnung: Wer den Film noch nicht gesehen hat, könnte in diesem Beitrag, Dinge erfahren, die er lieber noch nicht wissen möchte.
Die animierten Affen sahen wirklich super aus. Doch was nie so recht gestimmt hat, war die Größe der Affen. Besonders Caesar schien ständig zu wachsen und zu schrumpfen. Wenn er unter Menschen war, war er plötzlich viel größer – manchmal exakt so groß wie ein Mensch, manchmal einen Kopf kleiner. Unter Schimpansen war er dann plötzlich wieder so groß wie ein Schimpanse.
Des weiteren suggeriert der Film, dass Schimpansen nicht sprechen können, weil sie nicht intelligent genug sind. Schimpansen können aber deswegen nicht sprechen, weil ihr Kehlkopf dazu nicht ausgebildet ist. Mittels Zeichensprache können Schimpansen, wie auch Caesar im Film, sehr wohl komplexe Sätze ausdrücken. Es gab Versuche, Schimpansen das Sprechen beizubringen. Es gelang Ihnen durchaus kurze Wörter zu sprechen, wenn sie sich dabei die Nase zu hielten. Dass Caesar also “Nein” sagt, ist gar nicht so unrealistisch. Doch zu dem Satz “Ich bin bereits zu Hause”, den er am Ende des Films sagt, wäre er nicht in der Lage. Nun könnte man natürlich argumentieren, dass Heilmittel gegen Alzheimer, das an den Schimpansen getestet wurde, auch eine Mutation des Kehlkopfes nach sich zog, nur war nie von anderen Mutationen als “erweiterter Intelligenz” die Rede.
Sieht man davon ab, war es ein wirklich unterhaltsamer Film, der Lust auf eine Fortsetzung macht, die bereits angedeutet wurde. Wer genau hingesehen hat, hat den Start der Raumfähre Icarus in einem Fernsehbericht gesehen. Icarus war auch der Name der abgestürzten Raumfähre aus dem “Planet der Affen” von 1968.
