“Je mehr sich ändert, desto mehr bleibt gleich”, dachte ich mir als ich vorgestern einen Bluescreen auf Windows7 bekam. Und dieser Bluescreen war nicht ohne Konsequenzen, denn danach ging nix mehr. Weder Windows noch Ubuntu wollten booten. Die Partitionstabelle war wohl defekt. Ich habe es mit einigen Diagnose-CD’s versucht, aber Windows7 verwendet wohl eine neuartiges NTFS-System, jedenfalls konnten alle Diagnose-Tools zwar feststellen, dass einige fehlerhafte Sektoren auf der Festplatte sind, die Fehler aber nicht beheben. Also was blieb mir anderes übrig, wie Windows7 neu zu installieren. Meinem Toshiba-Notebook lag keine Original-Windows-CD bei, mit der es wahrscheinlich möglich gewesen wäre, den Fehler zu beheben. Die Recovery-Discs, die man sich selbst brennen muss, ersetzen das komplette System, d.h. sie löschen alle Daten. Darum habe ich den PC noch einmal mit einer Ubuntu-Live-CD gebootet, um alle meine Daten auf einer externen Festplatte zu kopieren. So etwas ist dank der Linux-Live-CD’s zum Glück einfach geworden.
Und da stehe ich nun wieder mit einem frisch installierten Windows auf meinem Notebok, das gerade mal ein Monat alt ist und muss alles wieder neu einrichten. So ein Scheiß – ist nicht das richtige Wort, aber das erste, das mir dazu einfällt.
Für Vorschläge zu guten Diagnose-CDs bin ich offen. Ich habe keine Luste jedes Mal das System neu installieren zu müssen.

